
Verantwortungsvolle KI – Interview mit Tom Gansor
Künstliche Intelligenz verändert Unternehmen, ganze Branchen und absehbar unsere Gesellschaft. Doch zwischen technologischen Möglichkeiten und wirtschaftlichem Nutzen klafft oft eine Lücke. Geschäftsführer Tom Gansor erläutert im Interview, warum OPITZ CONSULTING ein eigenes Positionspapier zu KI veröffentlicht hat, welche Leitplanken dabei eine zentrale Rolle spielen und wie Organisationen durch eine verantwortungsvolle Nutzung langfristig profitieren.
Darunter finden Sie die 7 Leitplanken, in denen sich OPITZ CONSULTING beim Umgang mit KI bewegt.
Warum ein Positionspapier zu KI? – Geschäftsführer Tom Gansor erläutert den Mehrwert für Kunden
Tom, warum braucht OPITZ CONSULTING ein Positionspapier zu KI?
„Unser Ziel war es, für den Umgang mit KI eine klare, verbindliche Orientierung zu schaffen – intern wie extern. Die Technologie entwickelt sich rasant und berührt zentrale Themen wie Datenqualität, Sicherheit und ethische Verantwortung. Ohne gemeinsame Leitplanken drohen Fehlentscheidungen oder ineffiziente Investitionen. Das Positionspapier definiert daher unseren strategischen Rahmen, um Potenziale gezielt zu nutzen und Risiken kontrolliert zu managen. Wir finden, man darf bei solchen großen Themen auch etwas tiefer nachdenken und muss nicht sofort alles machen, was geht.“
Was ist die zentrale Botschaft des Papiers?
„Nutzen vor Hype! Technologie ist niemals Selbstzweck. Entscheidend ist der konkrete wirtschaftliche Mehrwert – für Menschen, Prozesse und Organisationen. Wir setzen auf eine sachorientierte, verantwortungsvolle Nutzung von KI, die Effizienz steigert und Vertrauen stärkt.“
Was bedeutet in diesem Zusammenhang „#bevorzugtKI“?
„#bevorzugtKI beschreibt unseren Ansatz, systematisch zu prüfen, ob KI-Technologien in neuen Projekten tatsächlich einen messbaren Mehrwert bieten. Grundlage dafür sind sieben Leitplanken, die sicherstellen, dass KI auf fundierten Entscheidungen basiert – etwa indem Verantwortung vor Geschwindigkeit steht und Datenqualität das strategische Fundament bildet. Übrigens haben wir uns bewusst für ein deutschsprachiges Motto entschieden, auch um uns beispielsweise von der Wild-West-KI im angloamerikanischen Raum abzuheben.“
Welche Leitplanke ist für dich besonders entscheidend?
„'Verantwortung vor Geschwindigkeit'. Der Markt entwickelt sich dynamisch, doch nachhaltige Wirkung entsteht nur, wenn wir die Auswirkungen technischer Entscheidungen verstehen und absichern. Wer Vertrauen aufbauen will, darf Tempo nicht mit Substanz verwechseln. Qualität, Sicherheit und Stabilität haben Vorrang.“
Wie definierst du einen verantwortungsvollen KI-Einsatz?
„Verantwortlich zu handeln, bedeutet für uns, KI konsequent am Nutzen für Menschen und Organisationen auszurichten. Das betrifft Datensicherheit, ethische Standards, Nachvollziehbarkeit und Governance-Strukturen. KI darf Entscheidungen unterstützen, aber niemals unkontrolliert treffen. Verantwortung ist für uns das Zusammenspiel aus technischer Exzellenz, ethischer Reflexion und gesellschaftlicher Wirkung.“
Welchen konkreten Mehrwert haben Kunden, die sich an diesen Leitplanken orientieren?
„Drei klare Effekte: Erstens sinken Risiken, weil technische, rechtliche und ethische Aspekte frühzeitig berücksichtigt werden. Zweitens entsteht Effizienz durch strukturierte Priorisierung und zielgerichtete Entwicklung. Drittens erhalten Kunden langfristig belastbare Lösungen – also KI-Systeme, die auditierbar, skalierbar und nachhaltig nutzbar sind. Zusätzlich liefern wir Governance- und Betriebskonzepte, damit KI auch im Live-Betrieb verlässlich funktioniert.“
Müssen Kunden das Positionspapier annehmen oder unterzeichnen?
„Nein. Das Papier ist kein Vertrag, sondern ein Orientierungsrahmen. Es zeigt unsere Haltung und Qualitätsstandards. Unternehmen können es als Referenz für ihre eigene KI-Strategie und Governance nutzen. Unser Ziel ist es, gemeinsame Verantwortung zu fördern – nicht Formalien zu schaffen.“
Wie adressiert ihr Risiken wie Bias oder Datenschutzverletzungen?
„Durch konsequente Transparenz und strukturierte Prozesse. Wir prüfen Datenquellen auf Verzerrungen, integrieren Privacy-by-Design und dokumentieren jede wesentliche Modellentscheidung. So bleibt die Verantwortung klar beim Menschen – nicht bei der Maschine. Und für den Fall, dass das technisch nicht möglich ist, zeigen wir zumindest auf, wie eine Risikomitigation funktionieren kann, denn nicht jede Technologie, nicht jedes Modell lässt sich so kontrollieren.“
Wie begleitet OPITZ CONSULTING Kunden im gesamten Prozess?
„In vier Schritten: Potenzialanalyse, Proof of Concept, skalierbare Implementation und Integration sowie Betrieb und Governance. Jeder Schritt wird methodisch, technologisch und organisatorisch abgestützt. Wir verbinden technische Exzellenz mit Change Management – damit KI nachhaltig Mehrwert schafft.“
Was möchtest du unseren Kunden abschließend mitgeben?
„KI ist ein Schlüsselfaktor für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit – aber nur, wenn sie verantwortungsvoll genutzt wird. Starten Sie mit einer klaren wirtschaftlichen Fragestellung, sichern Sie Ihre Datenbasis und denken Sie Governance von Beginn an mit. So entsteht aus Technologie strategischer Nutzen. Wenn Sie möchten, begleiten wir Sie auf diesem Weg – von der Potenzialanalyse bis zum produktiven Einsatz. Und vor allem: Starten Sie sobald wie möglich!“
Sieben Leitplanken für verantwortungsvolle KI
Im Interview betont Tom Ganser mehrfach, dass OPITZ CONSULTING mit dem Positionspapier einen klaren Orientierungsrahmen schaffen möchte – und #bevorzugtKI beschreibt genau diesen Ansatz. Die folgenden sieben Leitplanken bilden das Fundament für einen verantwortungsvollen, wirtschaftlich sinnvollen KI-Einsatz:
KI wird nur dort eingesetzt, wo ein klar erkennbarer Mehrwert entsteht – nicht als Selbstzweck.
Wir identifizieren wiederkehrende Tätigkeiten gezielt und automatisieren sie, damit Mitarbeitende sich auf wertschöpfendere Aufgaben konzentrieren können.
KI soll Menschen stärken und ihre Arbeit ergänzen – nicht sie vollständig ersetzen.
Wir fördern den einfachen Zugang zu KI-Technologien und eine Lernkultur, damit möglichst viele Mitarbeitende und Stakeholder profitieren können.
KI ist integraler Bestandteil der Organisation – nicht nur ein Spezialthema für wenige Experten.
Schnelles Handeln darf nicht zulasten von Qualität, Sicherheit oder Stabilität gehen. Verantwortung steht im Vordergrund.
Eine solide, vertrauenswürdige Datenbasis ist Voraussetzung dafür, dass KI zuverlässig funktioniert und Mehrwert liefert.
Fazit für Entscheider
KI wird zum strategischen Erfolgsfaktor – vorausgesetzt, sie wird bewusst, verantwortungsvoll und mit klarer Ausrichtung auf echten Mehrwert eingesetzt. Das Positionspapier von OPITZ CONSULTING bietet dafür einen verlässlichen Rahmen: sieben Leitplanken, die Orientierung schaffen, Risiken reduzieren und Investitionen absichern. Für Entscheider bedeutet das: schneller zu tragfähigen Ergebnissen kommen, ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit und Governance.
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