
Frühwarnsystem aus dem Abwasser – wie KI hilft, Infektionswellen früher zu erkennen
Wie lassen sich regionale Infektionswellen schneller erkennen, als es klassische Meldeketten ermöglichen? Welche Rolle spielen dabei offene Abwasserdaten – und wie kann Künstliche Intelligenz wie ChatGPT-5 helfen, diese sinnvoll auszuwerten?
Im Public Sector stehen Einrichtungen wie Gesundheitsämter, kommunale Träger oder Infrastrukturbetreiber immer wieder vor der gleichen Herausforderung: Entscheidungen müssen unter Zeitdruck und oft auf unsicherer Datenbasis getroffen werden. Gleichzeitig entstehen mit der zunehmenden Digitalisierung neue Möglichkeiten, auf frühzeitige Signale aus der Umgebung zu reagieren – zum Beispiel auf Basis von Umweltdaten.
Ein besonders spannender Datenstrom kommt aus einer oft unterschätzten Quelle: dem Abwasser.
In unserem Blogartikel zeigt unser Experte Anton Rösemann, wie sich mit ChatGPT-5 und den offenen Daten aus dem AMELAG-Projekt (RKI-Abwassersurveillance) Infektionswellen wie Influenza oder SARS-CoV-2 visualisieren lassen – ganz ohne eigene BI-Infrastruktur oder Programmierkenntnisse. Der Einsatz erfolgt rein sprachbasiert über Prompts – und damit auch für Beschäftigte ohne Data-Science-Hintergrund nachvollziehbar.
Effizienz steigern, Prozesse automatisieren, Ressourcen gezielt einsetzen
Künstliche Intelligenz & Automation im Public Sector
Mit KI-gestützten Lösungen und automatisierten Datenanalysen lassen sich Planungs- und Entscheidungsprozesse deutlich beschleunigen – zum Beispiel bei Gesundheitsämtern, Versorgern oder Trägern im Bildungswesen.
Daten strategisch nutzen – von der BI-Grundlage bis zur Entscheidungsunterstützung
Analytics für die öffentliche Verwaltung
Wir helfen Kommunen, Behörden und öffentlichen Trägern dabei, vorhandene Datenquellen sinnvoll zu strukturieren, zu analysieren und nachhaltig nutzbar zu machen – sei es für operative Steuerung, Monitoring oder Frühindikatoren wie im Use Case beschrieben.
Ein Use Case mit vielen Facetten: KI-gestützte Abwasseranalyse
Wie kann man ChatGPT sinnvoll zur Datenanalyse nutzen? Wir haben in unserem Beispiel reale Daten aus dem AMELAG-Projekt des Robert Koch-Instituts verwendet. Diese enthalten Messwerte zur Viruslast an über 70 Standorten bundesweit. In Kombination mit ChatGPT-5 haben wir analysiert:
- Welche Datenqualität liegt vor?
- Wo fehlen Werte und wie gehen wir damit um?
- Welche Regionen sind auffällig?
- Wie verändern sich Viruslasten im zeitlichen Verlauf?
- Welche Unterschiede zeigen sich zwischen einzelnen Bundesländern?
Das Besondere: Die gesamte Analyse erfolgt direkt im Dialog mit dem KI-Modell – durch geschicktes Prompting, das Schritt für Schritt zu Diagrammen, Zeitreihenanalysen und Aggregationen führt.
Für wen ist dieser Artikel relevant?
Der Artikel richtet sich an:
- Behörden, die frühzeitig auf Krankheitswellen reagieren möchten – etwa im Bildungs- oder Gesundheitsbereich.
- Kommunale Entscheider:innen, die Daten strategisch nutzen wollen, ohne sofort in neue Tools oder Infrastruktur investieren zu müssen.
- Unternehmen mit systemrelevanter Infrastruktur wie Wasserwerke, Logistikzentren, Pflegeeinrichtungen oder Großveranstalter.
- Alle, die das Potenzial offener Daten im Zusammenspiel mit moderner KI ausloten möchten.
Zudem werfen wir einen kritischen Blick auf Grenzen (z. B. Datenschutz, fehlende BI-Funktionalitäten) und stellen den Zusammenhang zur EU-Abwasserrichtlinie 2024/3019 her, die auch für die strategische Ausrichtung von Behörden zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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