Kontakt
Headerbild
„Mehr als ein KI-Tool"
Interview mit Dirk Arno Casper und Alexander Holzner über unsere neue modulare KI-Plattform OC|RIVUS

Mehr als ein KI-Tool: Die Idee hinter OC|RIVUS

Generative KI entwickelt sich rasant. Gleichzeitig stehen viele Organisationen vor der Frage, wie sich die neuen Möglichkeiten sinnvoll, sicher und langfristig in bestehende Prozesse integrieren lassen. Mit OC|RIVUS hat OPITZ CONSULTING eine Plattform entwickelt, die genau dort ansetzt. 

Im Gespräch erzählen Dirk Arno Casper, Sales Manager und KI-Experte, und Alexander Holzner, Softwarearchitekt und Projektleiter von OC|RIVUS, wie die Idee entstanden ist, welche Herausforderungen sie lösen wollten und warum sie sich bewusst für einen modularen Plattformansatz entschieden haben.

Dirk Arno Casper, OPITZ CONSULTING

Dirk Arno Casper

Senior Manager Solutions 
OPITZ CONSULTING Software

Kontakt aufnehmen

Mehr über OC|RIVUS

Wie ist die Idee zu OC|RIVUS entstanden? Gab es einen konkreten Auslöser?

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Eigentlich war es gar kein einzelner Auslöser. Es waren viele Gespräche, die sich erstaunlich ähnlich angehört haben. Das Interesse an generativer KI ist rasant gewachsen, gleichzeitig kamen immer dieselben Fragen: Was passiert mit unseren Daten? Können wir KI auch in sensiblen Bereichen einsetzen? Und wie behalten wir bei der Geschwindigkeit neuer Modelle den Überblick? Irgendwann wurde uns klar: Viele Organisationen sehen den Nutzen von KI. Was ihnen fehlt, ist eine Plattform, die ihre fachlichen, technischen und regulatorischen Anforderungen zusammenbringt.“

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Ich musste gerade schmunzeln, weil wir intern genau diese Diskussion immer wieder geführt haben. Dirk brachte die Anforderungen aus den Kundengesprächen mit, wir mussten daraus eine Architektur entwickeln. Uns war früh klar: Wir wollten keinen weiteren Chatbot bauen, sondern eine Plattform, die sich sauber in bestehende Anwendungen, Datenquellen und Sicherheitskonzepte integriert. Wichtig war uns, dass die Plattform pro Use Case unterschiedliche LLMs verwendet, um die Token-Kosten im Griff zu halten. Und dass sie sowohl On-premises als auch in der Cloud deployed werden kann, damit Abhängigkeiten von vorneherein reduziert werden.“

Es gibt heute unzählige KI-Angebote am Markt. Warum war für euch klar, dass es eine eigene Plattform braucht?

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Die wenigsten Kunden suchen ein weiteres KI-Tool. Sie suchen eine Lösung, die sich in ihre bestehende IT-Landschaft einfügt. Gerade mittelständische Unternehmen oder Organisationen mit sensiblen Daten wollen moderne KI nutzen, ohne die Kontrolle über ihre Daten aufzugeben.“

Alexander HolznerAlexander Holzner:Aus Architektursicht war die Dynamik des KI-Marktes ausschlaggebend. Neue Modelle erscheinen laufend. Deshalb wollten wir eine Plattform entwickeln, die verschiedene Modelle flexibel verwalten kann, statt sich auf einen Anbieter festzulegen.

Ihr beschreibt OC|RIVUS als „adaptive modulare KI-Plattform“. Was bedeutet das konkret?

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Modular bedeutet, dass einzelne Komponenten unabhängig erweitert oder ausgetauscht werden können. Adaptiv bedeutet, dass sich OC|RIVUS an unterschiedliche Betriebsmodelle, Sicherheitsanforderungen und Organisationsstrukturen anpasst.“

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Und genau das merken unsere Kunden schnell. Sie investieren nicht in einen einzelnen Anwendungsfall, sondern in eine Plattform, die mit ihren Anforderungen wächst und neue Wissensquellen oder Anwendungen flexibel integrieren kann.“

Welches Problem lösen Sie mit OC|RIVUS, das andere KI-Lösungen häufig nicht lösen können?

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Ich glaube, viele Unternehmen haben inzwischen erkannt, welches Potenzial generative KI bietet. Die eigentliche Herausforderung beginnt aber erst danach: Wie lässt sich KI sinnvoll in bestehende Prozesse integrieren, ohne neue Risiken zu schaffen? Genau hier stoßen viele Standardlösungen an ihre Grenzen. Sie funktionieren hervorragend als einzelne Werkzeuge, berücksichtigen aber häufig weder bestehende Sicherheitskonzepte noch individuelle Unternehmensprozesse. OC|RIVUS verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Die Plattform verbindet moderne KI mit der vorhandenen IT-Landschaft und schafft die Grundlage für produktive Anwendungen, ohne dass Unternehmen die Kontrolle über Daten, Wissen oder Infrastruktur aus der Hand geben müssen.“

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Das knüpft direkt an das an, was Dirk gerade beschrieben hat. Für mich beginnt der eigentliche Mehrwert dort, wo KI nicht mehr isoliert arbeitet, sondern Bestandteil der bestehenden Unternehmensarchitektur wird. Deshalb war es uns wichtig, Anwendungen, Wissensquellen und Sprachmodelle über standardisierte Schnittstellen miteinander zu verbinden. Technisch klingt das zunächst unspektakulär. In der Praxis entscheidet genau diese Integrationsfähigkeit aber darüber, ob KI dauerhaft genutzt wird oder eine Insellösung bleibt.“

Warum spielt die modulare Architektur eine so zentrale Rolle im Konzept von OC|RIVUS?

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Diese Entscheidung haben wir sehr früh im Projekt getroffen. Der KI-Markt entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit, die wir aus anderen Technologiebereichen kaum kennen. Neue Modelle, neue Standards und neue Anforderungen entstehen praktisch im Monatsrhythmus. Niemand kann heute seriös vorhersagen, welche Technologien sich in zwei oder drei Jahren durchsetzen werden. Deshalb wollten wir eine Plattform entwickeln, die sich weiterentwickeln kann. Neue Modelle oder zusätzliche Funktionen lassen sich integrieren, ohne bestehende Anwendungen neu entwickeln zu müssen. Diese Offenheit ist für mich einer der wichtigsten Bausteine von OC|RIVUS.“

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Für unsere Kunden bedeutet das vor allem Investitionssicherheit. Niemand möchte heute eine Plattform einführen und morgen wieder vor einer Grundsatzentscheidung stehen. Mit OC|RIVUS schaffen wir deshalb eine Basis, die Schritt für Schritt mit den Anforderungen wächst, unabhängig davon, welche Entwicklungen der KI-Markt in Zukunft noch bereithält.“

OC|RIVUS – unsere adaptive modulare KI-Plattform

Logo OC|RIVUS OC|RIVUS entdecken

Ein wesentliches Merkmal von OC|RIVUS ist die Möglichkeit, die Plattform vollständig On-Premise zu betreiben. Warum war euch das wichtig?

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Wenn man sich unsere Zielgruppen anschaut, ergibt sich diese Anforderung fast von selbst. Viele unserer Kunden arbeiten mit sensiblen Informationen oder unterliegen regulatorischen Vorgaben. Für sie ist Datensouveränität keine optionale Funktion, sondern eine Voraussetzung. Deshalb unterstützt OC|RIVUS unterschiedliche Betriebsmodelle, vom vollständigen On-Premise-Betrieb über Private-Cloud-Szenarien bis hin zu hybriden Architekturen. Uns war wichtig, dass nicht die Plattform vorgibt, wie sie betrieben werden muss, sondern dass die Organisation selbst entscheiden kann.“

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Genau das erleben wir auch in den Kundengesprächen. Vor einigen Jahren stand vor allem das Thema Datenschutz im Mittelpunkt. Heute kommen weitere Fragen hinzu: Wie unabhängig bleiben wir von einzelnen Anbietern? Wie stellen wir sicher, dass unser Wissen im Unternehmen bleibt? Und wie erfüllen wir zukünftige regulatorische Anforderungen? Wenn diese Fragen beantwortet sind, verändert sich häufig auch der Blick auf KI. Dann geht es nicht mehr darum, ob KI eingesetzt werden kann, sondern wie sie langfristig sinnvoll in die eigene Organisation integriert werden kann.

Wie gelingt es OC|RIVUS, vorhandenes Wissen im Unternehmen nutzbar zu machen?

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Unternehmen verfügen heute bereits über einen enormen Wissensschatz, verteilt auf Dokumentationen, Richtlinien, Fachverfahren, Wikis oder technische Systeme. Die Herausforderung besteht meist nicht darin, Informationen zu erzeugen, sondern sie schnell und zuverlässig wiederzufinden. Deshalb verfolgt OC|RIVUS einen anderen Ansatz als viele klassische KI-Lösungen. Die Plattform greift auf vorhandene Wissensquellen zu und macht sie über natürliche Sprache zugänglich. Mitarbeitende können Fragen stellen und erhalten Antworten auf Basis der Informationen, die bereits im Unternehmen vorhanden sind. Ein Aspekt war uns dabei besonders wichtig: Die bestehenden Berechtigungen bleiben erhalten. Die KI beantwortet also nur Fragen auf Grundlage der Informationen, auf die die jeweilige Person ohnehin Zugriff hat. Das schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass sich die Plattform auch in sensiblen Umgebungen sinnvoll einsetzen lässt.“

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Genau an diesem Punkt erleben viele Kunden ihren ersten echten Aha-Moment. Was mich dabei immer wieder überrascht: Viele Unternehmen gehen zunächst davon aus, dass sie ihre Informationen erst aufwendig neu strukturieren müssen. In den meisten Fällen ist das gar nicht nötig. Das Wissen ist längst vorhanden. Es steckt nur in unterschiedlichen Systemen oder Dokumenten. Wenn Mitarbeitende dieses Wissen plötzlich innerhalb weniger Sekunden finden und nutzen können, wird sehr schnell deutlich, welchen konkreten Mehrwert KI im Arbeitsalltag bieten kann.“

Welche Anwendungsfälle begeistern Kunden aktuell besonders?

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Das hängt natürlich immer von der jeweiligen Organisation ab. Trotzdem sehen wir einige Themen, die in fast jedem Gespräch eine Rolle spielen. Sehr häufig starten Unternehmen mit einer unternehmensweiten Wissensplattform oder der intelligenten Analyse von Dokumenten. Gerade dort lässt sich der Nutzen schnell sichtbar machen. Gleichzeitig beobachten wir, dass sich daraus oft weitere Ideen entwickeln, etwa für Serviceprozesse, Sprachassistenten oder die Unterstützung einzelner Fachbereiche. Das finde ich besonders spannend. Vor einem Jahr wollten viele Unternehmen vor allem ausprobieren, was KI überhaupt leisten kann. Heute geht es deutlich häufiger um die Frage, wie sich daraus produktive Anwendungen entwickeln lassen.“

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Das deckt sich mit unseren Erfahrungen aus den Projekten. Technisch unterscheiden sich diese Anwendungsfälle teilweise erheblich. Umso wichtiger war es für uns, keine Lösung für einen einzelnen Use Case zu entwickeln. Der erste Anwendungsfall ist selten der letzte. Deshalb lässt sich OC|RIVUS Schritt für Schritt erweitern, um zusätzliche Wissensquellen, weitere Sprachmodelle oder neue Prozesse. Die Plattform wächst mit den Anforderungen der Organisation und schafft so eine Grundlage, auf der neue Ideen unkompliziert umgesetzt werden können.“

Was hat euch bei der Entwicklung von OC|RIVUS persönlich am meisten überrascht?

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Wie schnell sich der Markt verändert. Als wir mit der Konzeption begonnen haben, standen ganz andere Modelle und Fragestellungen im Mittelpunkt als heute. Während der Entwicklung kamen laufend neue Möglichkeiten hinzu, aber auch neue Anforderungen an Sicherheit, Governance und Integration. Das hat uns in unserer Entscheidung bestärkt, konsequent auf eine modulare Architektur zu setzen. Wir wollten keine Plattform entwickeln, die nur den heutigen Stand der Technik abbildet, sondern eine, die sich kontinuierlich weiterentwickeln kann.“

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Mich hat vor allem überrascht, wie schnell sich die Gespräche mit unseren Kunden verändert haben. Anfangs ging es fast ausschließlich um die Frage: "Kann KI das überhaupt?" Heute fragen Unternehmen viel häufiger: "Wie bringen wir KI sinnvoll in unsere Organisation?" Das zeigt sehr deutlich, dass viele Unternehmen die Experimentierphase hinter sich lassen. Jetzt geht es darum, tragfähige Lösungen aufzubauen und auf modernste KI-Möglichkeiten wie agentische Systeme zu setzen. Und genau dafür wurde OC|RIVUS entwickelt.“

Was meint ihr, wohin wird sich OC|RIVUS in den kommenden Jahren entwickeln?

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Ich bin überzeugt, dass wir gerade erst am Anfang stehen. KI wird künftig immer selbstverständlicher Bestandteil bestehender Anwendungen und Geschäftsprozesse sein. Gleichzeitig wird die Vielfalt an Modellen, Technologien und Integrationsmöglichkeiten weiter zunehmen. Unser Ziel ist deshalb nicht, jede Entwicklung vorherzusagen. Wir möchten eine Plattform bereitstellen, die neue Technologien aufnehmen kann, ohne dass unsere Kunden ihre Architektur jedes Mal neu denken müssen. Genau deshalb setzen wir konsequent auf offene Standards, Modularität und Erweiterbarkeit.“

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Und aus Kundensicht bedeutet das vor allem Planungssicherheit. Niemand möchte heute eine strategische Entscheidung treffen und in einem Jahr wieder ganz von vorne beginnen. Wir möchten unseren Kunden eine Plattform bieten, die sie langfristig begleitet und mit ihren Anforderungen wächst, unabhängig davon, welche technologischen Entwicklungen noch auf uns zukommen.“

Zum Abschluss eine persönliche Frage: Was wünscht ihr euch, dass Leser nach diesem Interview über OC|RIVUS mitnehmen?

Alexander HolznerAlexander Holzner: „Ich wünsche mir, dass deutlich wird, warum wir OC|RIVUS als Plattform entwickelt haben. Es geht nicht darum, bestehende Systeme zu ersetzen oder möglichst viele Funktionen bereitzustellen. Unser Ziel war von Anfang an eine Lösung, die sich in vorhandene IT-Landschaften integriert und gemeinsam mit den Anforderungen einer Organisation weiterentwickelt. Wenn Leser dieses Grundprinzip verstehen, dann haben wir viel erreicht.“

Dirk Arno CasperDirk Arno Casper: „Ich wünsche mir, dass Unternehmen und Behörden KI nach diesem Interview vielleicht etwas anders betrachten. Nicht als weiteres Werkzeug, das neben vielen anderen eingeführt wird. Sondern als Technologie, die dauerhaft Teil der eigenen Organisation werden kann, vorausgesetzt, sie passt zu den bestehenden Prozessen, Sicherheitsanforderungen und Zielen. Genau das verstehen wir unter einer souveränen KI-Plattform. Und genau dafür haben wir OC|RIVUS entwickelt.“

Fazit für Entscheider

weißes HäkchenDie entscheidende Frage ist heute nicht mehr, ob Unternehmen KI einsetzen werden, sondern auf welcher Grundlage. 

Wer Künstliche Intelligenz langfristig produktiv nutzen möchte, braucht mehr als einzelne Werkzeuge oder kurzfristige Pilotprojekte. Gefragt ist eine Plattform, die sich in bestehende Prozesse integriert, Daten schützt und gleichzeitig genügend Flexibilität bietet, um mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. 

OC|RIVUS wurde genau für diesen Anspruch entwickelt. Die Plattform verbindet Datensouveränität, Modularität und Integrationsfähigkeit und schafft so die Grundlage dafür, dass KI zu einem nachhaltigen Bestandteil der Organisation wird. Heute und in Zukunft.

Ihr nächster Schritt zu verantwortungsvoller KI

Sie möchten KI nicht nur ausprobieren, sondern wirksam einsetzen? OPITZ CONSULTING begleitet Sie von der Potenzialanalyse bis zum produktiven Betrieb – mit klarer Governance, nachhaltiger Architektur und Lösungen, die echten Mehrwert liefern. Entdecken Sie unsere Leistungen im Bereich Künstliche Intelligenz und starten Sie mit einer sicheren, wirtschaftlich fundierten KI-Strategie in die Zukunft.

Jetzt Leistungen im Bereich KI entdecken
Das Bild zeigt eine Person, die eine Nachricht in ihr Handy eintippt.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf

Zweispaltig
Datenschutz ist uns wichtig: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
*Pflichtfelder
Newsletter
Die neuesten Fachartikel und Videos direkt ins Postfach?
Mit unserem Newsletter-Service informieren wir Sie regelmäßig über neue Publikationen und Angebote zu den aktuellen IT-Herausforderungen. Natürlich kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Jetzt abonnieren